5 gute Gründe um dir Gutes zu tun!

geschrieben von Carina Morawetz August 20, 2019

Gastbeitrag: Nina von Plansmeetlife

 

Hallo liebe Craftzaloon Community!

Ich darf mich vorstellen? Mom von 2, verheiratet, Hund, arbeitend, Haushaltsvorstand und Finanzvorstand mit meinem Mann gemeinsam. Und arbeite sehr hart an einer Vision. Der Vision, dass Frauen ihre Work-Life-Balance finden. Mit Selbstbewusstsein und Urvertrauen.

 

Gehörst du auch zu der Gruppe, die sich eine Familiengründung irgendwie anders vorgestellt haben?

Irgendwie romantischer, während Mama und Papa verliebt auf das schlafende Baby in der Wiege schauen. Mama perfekt gestyled im sonnendurchflutenden Zimmer und Papa stolz wie ein Elch auf seine Familie, der ab sofort an nichts fehlen wird.

Realität: Mama müde, kommt oft nicht mal zum Duschen, Papa müde (hatte während seiner Mittagspause ein Nickerchen im Auto), Baby weint, Geld knapp– alle am Ende ihrer Kräfte. 

Ja es gibt Phasen, wo man einfach durch muss.

Je schneller man erkennt, dass sich zu wehren nichts bringt und man versucht irgendeinen Alltag aufrecht zu erhalten, umso leichter fällt es diese ganzen Zeiten durchzugehen. Die Kinder (ja meistens will man nicht glauben, dass sich alle Szenarien wiederholen und man bekommt noch eines 😉 ) werden aber groß und es wird in vielerlei Hinsicht leichter. 


Und dann? Dann haben die meisten Erwachsenen verlernt wie es ist, auf sich selbst zu Achten.

Vieles, was dich vor den Kindern interessiert hat, ist zu weit Weg, zu langfristig, zu teuer, zu gefährlich (?), zu einer ungünstigen Zeit, zu laut, zu früh, zu spät.. oder keine deiner Freunde hat Zeit, ebenfalls in diesem Strudel gefangen… und – so ganz alleine geht man dann doch nicht.

 

Warum es aber wichtig ist, dich selbst WERTZUSCHÄTZEN und wie du dich sehen solltest, bequatschen wir jetzt.

1. Ausgeglichenheit

Das ist kein Scherz. Wie oft habe ich mir kurz bevor ich dann doch weg gefahren bin, gedacht, ob ich das wirklich tun soll? Denn daheim ging es gerade drunter und drüber und ich wollte meinen Partner auch nicht mit alle dem Käse hier alleine lassen. Und zu 99,9% bricht gerade dann Chaos aus, der Mann wird krank oder das Kind beginnt zu schnupfen, wenn man dabei ist sich fertig zu machen. Zum Glück ist mein Mann aber jemand, der genau weiß wie sehr man Zeit auch für sich braucht und hat mich immer wieder weggeschickt. Und obwohl ich müde war und eigentlich ein Bett brauchte, durch diese paar Stunden konnte ich mich wieder mit neuen Lebensgeistern füllen. Gespräche führen, die sich zwar vielleicht doch wieder um mein Hauptthema Kinder-Haus-Schule gedreht haben, aber die Eindrücke, die neuen Ideen, neue Impulse bringen mich menschlich wieder ein Stück weiter.

 

2. Selbstachtung

Ja! Ganz richtig. Du schaust darauf, dass den Kindern nichts fehlt. Bringst ihnen Schulsachen nach, rast von A nach B um alles zu organisieren und eine Häkelnadel zu finden mit der Stärke 0,77 (denn das hat die Handarbeitslehrerin so gesagt) bis sich heraus stellt, das Kind hat sich verhört…. du bringst deine Mäuse zu X Hobbies Montag bis Freitag und wartest. Du wartest im Auto, in der Garderobe des Vereins, hinter der Bühne oder auf einer Parkbank. Während Kinder ganz genau wissen was sie wollen, verlernen wir im stressigen Alltag auf uns selbst-zu-achten. Nur – eine Mama, die sich ständig zurücknimmt, bekommt zu Muttertag auch nicht einen größeren Toast oder einen besseren Kaffee. Oft liegt es nicht am WAS sondern am WIE. Sich die Zeit einfach zu nehmen und sich selbst in den Vordergrund zu stellen, da haben viele Hemmungen. Hinter der ganzen „Mama-Aufgabe“ bist aber irgendwo immer noch du. 

 

 3. Motivation

Sich aus dem ganzen Spiel ab und zu raus zu nehmen und die Segel neu zu setzen, bedeutet nicht nur, das Ego zu füttern, sondern mit neuen und frischen Gedanken ins Leben zu starten. Das tut nicht nur dir gut, sondern auch deinem direkten Umfeld. Man braucht Input und frische Impulse um sich zu spüren. Um sein Leben einfach zu Lieben! Das fühlt dann auch deine Familie und mit dieser neuen Leichtigkeit kann man beschwingt die Tage beschreiten. 

 

4. Vorbild

Überlege mal. Was möchtest du denn deinen Kindern mitgeben? Sollen sie der Meinung sein, eine gute Kinderstube ist nur darauf aufgebaut, dass die Mama sich den Rücken rund arbeitet? Dass das Essen pünktlich auf dem Tisch steht und Papa kurz vor dem zu Bett gehen gerade noch nach Hause kommt? Das eine Mama keine andere Aufgabe hat, als sich zuhause abzuschuften?
Ich denke nicht, dass es notwendig ist. Sich Zeit für sich zu nehmen oder gemeinsam mit den Kindern auch seinem eigenen Hobby nachzugehen, ist wegweisend. Nur so können auch die Kinder lernen, dass Familie auch bedeutet, dass andere Mitglieder einmal warten müssen und jeder eine Persönlichkeit ist und sein darf und auch ist.

 

5. Bewusstsein

Aber es ist ja keine Zeit? Wann soll ich das auch noch machen? Meine ToDo Liste ist viel zu lang!
Genau. Kenn ich. Ich habe so viele Jahre all meine Verpflichtungen vorgeschoben um ja nicht aus meiner Komfortzone raus zu gehen. Erst als mir klar wurde, dass ich kein besserer Mensch werde, wenn ich auf mich vergesse, …. Dass der ideale Zeitpunkt niemals kommen wird, war ich gewillt, etwas zu tun. Etwas Grundlegendes zu Ändern. Meinen Haushalt habe ich mit Routinen und Zonencleaning organisiert und die Finanzen mittels Bargeld-Kuvert in eine gut strukturierte Schiene gebracht. Die Kinder sind groß genug, um keine 24 Stunden Betreuung durch die Mama mehr zu brauchen! Also mache dir bewusst was du für dein Leben ändern kannst, um dir Zeit frei zu spielen. Einmal die Woche, eine Stunde nur für dich! Bei mir läuft sogar ein ganzer Tag unter dem Motto „ME – TIME“ und das Wochenende ist für die Familie da! Der Rest wird in kleinen Happen unter der Woche erledigt. Nur so kann ich mich wirklich gut erholen und mache mir meine Kräfte bewusst. 

 

Ich lade dich dafür herzlich zu mir auf meinen Instagram Account @plansmeetlife ein. Dort erkläre ich dir Schritt für Schritt wie du jederzeit in leichten Steps deine Planung so strukturieren kannst, dass du wesentliches erkennst und genug Zeit für dich findest. 

Sei es für ein freies Wochenende um neben Zeit mit der Familie, zwischendurch ganz einfach wann du willst, wo du willst oder wie du willst eine Home-Workshop-Box von Craftzaloon zu starten… oder Freundinnen zu Kreativnachmittage mit einer Box vom Craftzaloon einzuladen! Unterm Strich – für DICH!

 

Also lass uns gemeinsam gespannt auf all die Projekte von Craftzaloon warten und für die tollen kreativen Auszeiten planen. Setzen wir die ersten Schritte für unsere ME-TIME.

 

 

Alles Liebe, Nina von Plansmeetlife





Carina Morawetz
Carina Morawetz

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